Kunst der letzten Dinge. 2010

Was mir wichtig ist:

Die Dinge ins Leben zurückholen (récupérer auf französisch: wieder einbringen, wieder verwerten, zurückerlangen, gesund werden ….) und ihnen ein Leben, nicht für immer, aber für die Ewigkeit geben. Dies ist ein spiritueller Akt, weil es über das hinausgeht, wofür sie geschaffen wurden.

Es geht mir nicht nur um die Ästhetisierung des Alltäglichen und des Abfalls. Es geht um die Verfremdung, die Auf – und Erlösung der Dinge in einer anderen Realität. Die Geschichte der Dinge, ihre Vergangenheit und die Erinnerung an ihre Funktion wird eliminiert, durch das Schneiden in Stücke oder die Darstellung in Stücken. Durch deren neue, serienmäßige Anordnung wird das Prinzip der Unendlichkeit und damit ein Sinnbild für das ewige Leben konzipiert. Die Splitter und Fragmente der Vergangenheit werden transformiert und erhalten eine Schönheit, die das Jenseits ahnen lassen. Alle Objekte erfahren eine Metamorphose, eine Wandlung und werden transformiert. Ende und Neubeginn. Tod und Erlösung. Vergessen und wieder lebendig sein….




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