Augenblicke | Lichtblicke. 41 von 96 Fotografien der Ausstellung. 2013

1851 – Die Malerei in Europa sieht sich plötzlich einem mächtigen Konkurrenten gegenüber, der Photographie. Wenngleich in den Kinderschuhen, übernimmt sie in kurzer Zeit das bislang unangefochtene Abbildungsmonopol – die Malerei muss sich neu positionieren, muss neue Wege ausloten.

November 2013 – Ute Knüfer durchstreift die Ehrenkirchener Nacht. Ausgerüstet mit ihrem Smartphone erkundet sie Orte jenseits pittoresker Idylle. An der Grenze zwischen Licht und Dunkelheit entstehen Bilder von höchstem malerischen Reiz. Bewusst auf die “Unzulänglichkeit” ihrer Ausrüstung setzend, werden Unschärfe und Körnigkeit als malerische Mittel eingesetzt, atmosphärische Verdichtungen sind die Folge. Ohne aufwändige Nachbearbeitung gelingt diesen Arbeiten das scheinbar Paradoxe: Versöhnung zu schaffen in einem mehr als hundertsechzig Jahre alten Konflikt.

Wolfgang Ludewig, AKK Ehrenkirchen

Eröffnungsrede zur Ausstellung Herbstsymposium 2013

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